FAQ zur Berufsfachschule

FAQ für 2 Jahre Ausbildung

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Aufnahme zur zweijährigen Berufsausbildung an der Lise-Meitner-Schule erfüllen?

Du brauchst die allgemeine Hochschulreife (Abitur).

Außerdem solltest du Interesse an praktischen Laborarbeiten und – je nach persönlichem Schwerpunkt – an Biologie, Chemie oder Physik haben.

Wie lange dauert damit die Ausbildung an der Schule?
Die Ausbildung dauert zwei Jahre.
Welche Berufsbezeichnung habe ich am Ende der Ausbildung?
Am Ende der Ausbildung bist du “staatlich geprüfte technische Assistentin” oder “staatlich geprüfter technischer Assistent“, je nach Fachrichtung biologisch-technisch (BTA), chemisch-technisch (CTA), physikalisch-technisch (PhyTA).
Wie und ab wann kann ich mich für die Berufsausbildung an der Schule anmelden?

Bewerbungen sind ab Mitte Februar möglich. Wenn du gerade die gymnasiale Oberstufe einer Berliner Schule besuchst, nutze das elektronische Anmelde- und Leitsystem (EALS) mit dem Anmelde- und Leitbogen. Verantwortlich für die Datenerfassung/Erstellung des Anmelde- und Leitbogens sind die abgebenden Schulen. Informationen erhältst du unter www.eals-Berlin.de

Wenn du keine Berliner Schule besuchst, wende dich bitte an die Jugendberufsagentur und lasse dich dort im EALS-System erfassen.
Für das Schuljahr 2021/22 schicke bitte deine Bewerbung zusätzlich zur Eintragung ins EALS- System bis zum 31. Mai 2021 an unsere Schule. Später eingehende Bewerbungen werden nur noch unter Vorbehalt entgegengenommen.

Werden automatisch alle Bewerber:innen in die Berufsfachschule aufgenommen?
In der Regel können wir allen Bewerber:innen einen Patz anbieten.
Was unterscheidet die vollschulische Ausbildung von der Ausbildung im Dualen System?

Der Abschluss der schulischen Ausbildung ist der dualen Ausbildung (Ausbildung im Betrieb mit Berufsschule) gleichwertig. Die Ausbildung an unserer Schule zur/zum TA unterscheidet sich inhaltlich nicht stark von der Laboranten-Ausbildung, die man in der dualen Ausbildung machen kann. Dort dauert die Ausbildung regulär 3,5 Jahre, unter bestimmten Voraussetzungen 3 Jahre.

In der dualen Ausbildung kommt man einmal oder zweimal pro Woche zur Berufsschule. Die restliche Zeit wird man im Betrieb ausgebildet. Beide Abschlüsse, TA und Laborant:in, sind weitgehend gleichwertig.

Ich habe ein naturwissenschaftliches Studium begonnen und möchte nun doch lieber eine Ausbildung an der Schule machen. Wird mir meine Studienzeit anerkannt?

Studienabbrecher werden grundsätzlich in die zweijährige Form der Ausbildung integriert. Aufgrund der sehr spezifischen Ausrichtung der Praktika ist eine Anerkennung von Studienleistungen in der Regel nicht sinnvoll.

Wann beginnt die Ausbildung an der Lise-Meitner-Schule?
Der Beginn der Ausbildung ist jeweils zum Anfang des neuen Schuljahres, nach den Berliner Sommerferien.
Wie viele Urlaubstage hat man während der Ausbildung?
Die Ausbildungszeit ist mit dem Schuljahr des Landes Berlins gekoppelt. Auch unsere Auszubildenden haben also die normalen Schulferien.
Kostet die Ausbildung Geld?
Nein, ein Schulgeld wird nicht erhoben. Es gelten die aus der Mittelstufe bekannten Regeln. Pro Schuljahr sind maximal 100 € für die Anschaffung von Lernmitteln einzuplanen. Bei einem Anspruch auf Lernmittelbefreiung stellen wir als Schule die Bücher leihweise zur Verfügung.
Wie hoch ist der Anteil der Praktika am Unterricht?
Der Anteil des Praxisunterrichts ist sehr hoch und ist eng an den Theorieunterricht gekoppelt. Ersichtlich wird das, wenn man sich die Stundentafeln anschaut: https://www.osz-lise-meitner.eu/wp-content/uploads/2020/05/stundentafeln_bfs-ta_ab_schuljahr_2017-18.pdf
Bestimmte Laborpraktika finden auf Englisch statt, um dich für die zukünftigen betrieblichen Anforderungen fit zu machen. Englisch ist inzwischen immer öfter die Laborsprache.
Muss ich ein Betriebspraktikum zusätzlich zur Ausbildung absolvieren?

Ja, in allen drei Fachrichtungen muss man vor Beginn des letzten Ausbildungsjahres ein 6-wöchiges Betriebspraktikum absolvieren. Wenn du dazu nähere Fragen hast, beantworten wir die gerne in einem persönlichen Gespräch.

Was können Gründe sein, eine Ausbildung am OSZ Lise Meitner zu machen?

Der wichtigste Grund ist sicher das Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Lust auf die praktische Arbeit im Labor. Nach der Ausbildung hat man viele Möglichkeiten, man kann entweder im Beruf arbeiten, ein naturwissenschaftliches Fach studieren oder ein Erasmus-Praktikum in einem europäischen Labor absolvieren. Man kann also die Ausbildung auch als ein Sprungbrett in die Wissenschaft nutzen.

Gerade für ein naturwissenschaftliches Studium ist die Ausbildung zum Technischen Assistenten eine optimale Vorbereitung!

Übrigens: Unsere BTA- und CTA-Ausbildungen sind zertifiziert, was die Anerkennung von Ausbildungsleistungen erheblich erleichtert. In der Regel werden – je nach Studiengang – zahlreiche Praktika anerkannt.

Ich bin nicht sicher, welche Fachrichtung mir am besten gefällt. Kann ich während der Ausbildung noch die Fachrichtung wechseln?
Nein, ein Wechsel ist nicht möglich.
Wie groß sind die Klassen- bzw. Kursstärken in den Ausbildungsklassen?

Die maximale Klassenstärke liegt in der Regel bei 24 Schüler:innen. Für die Praxiskurse werden die Klassen jedoch geteilt, so dass es maximal 12 Personen pro Praktikumsgruppe sind.

Wie ist die digitale Ausstattung der Schule?

Die Schule ist seit dem Umzug in den Neubau im Herbst 2019 kreidefrei. In allen Unterrichtsräumen gibt es digitale Tafeln oder interaktive Whiteboards. Für den Unterricht stehen Laptops zur Verfügung, zusätzlich gibt es 65 iPads, die im Unterricht eingesetzt werden können. Alle Schülerinnen und Schüler bekommen einen E-Mail-Account über die Schule und sind an das schuleigene Lernmanagement-System IServ angebunden und die e-Learning-Plattform Moodle wird in vielen Fächern genutzt.

Wie sind die Labore der Schule eingerichtet?

Die Lise-Meitner-Schule hat im Herbst 2019 einen Neubau bezogen, somit entspricht die moderne Ausstattung der Labore dem neuesten Stand. Den besten Eindruck bekommt man, wenn man einen virtuellen Rundgang durch die Schullabore unternimmt.

Welche besonderen Projekte gibt es im Rahmen der Ausbildung an der Lise-Meitner-Schule?

Das wichtigste Projekt ist sicher das Mobilitätsprojekt im Programm Erasmus+. Es bietet unseren Schüler:innen die Möglichkeit, drei bis vier Monate in einem Labor in Europa zu arbeiten. Das Praktikum muss bis 12 Monate nach Abschluss der Ausbildung absolviert werden. Es sind mehrere Aufenthalte innerhalb des Zeitraumes möglich.

Außerdem ist an der Schule das Schülerforschungszentrum Berlin e. V. (SFZ) angesiedelt. Wir nehmen an Internationalen Wettbewerben teil, es gibt eine Schreibwerkstatt, eine Klima-AG, die AG für Vielfalt und gegen Diskriminierung. Wer will, kann das Imkern in unserer Bienen AG erlernen.

FAQ für 3 Jahre Ausbildung

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Aufnahme zur dreijährigen Berufsausbildung an der Lise-Meitner-Schule erfüllen?

Du brauchst den Mittleren Schulabschluss (MSA).
Außerdem solltest Du Interesse an praktischen Laborarbeiten und – je nach persönlichem Schwerpunkt – an Biologie, Chemie oder Physik haben.
In diesem Jahr verzichten wir aufgrund der Corona-Situation auf den Aufnahmetest.

Ich habe den MSA. Wie lange dauert damit die Ausbildung an der Schule?

Mit dem MSA dauert die Ausbildung drei Jahre.

Welche Berufsbezeichnung habe ich am Ende der Ausbildung?

Am Ende der Ausbildung bist du “staatlich geprüfte technische Assistentin” oder “staatlich geprüfter technischer Assistent“, je nach Fachrichtung biologisch-technisch (BTA), chemisch-technisch (CTA) oder physikalisch-technisch (PhyTA). Am Ende der Ausbildung kannst du zugleich die Fachhochschulreife erwerben. Damit stehen dir die Türen zu einem Studium an einer Hochschule (früher Fachhochschule) weit offen.

Kann ich nach der Berufsausbildung studieren?

Ja, wenn du neben der Abschlussprüfung auch die allgemeine Fachhochschulreife erwirbst.

Dazu muss man in der Abschlussprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch mindestens ausreichende Leistungen erreichen und die Prüfung insgesamt bestanden haben. Man darf aber z. B. kein Praktikum mit einer 5 (mangelhaft) abschließen.

Wegen dieser Möglichkeit der Doppelqualifikation (Ausbildung + Fachhochschulreife) stehen die prüfungsrelevanten Fächer Deutsch und Englisch und Mathematik drei Jahre lang in Deinem Stundenplan.

Mit der allgemeinen Fachhochschulreife stehen dir die Türen zu einem Studium an einer Hochschule weit offen!

Wenn du an einer Universität studieren möchtest, kannst du mit noch einem weiteren Jahr an unserer Berufsoberschule die allgemeine Hochschulreife (Abitur) erwerben (siehe: Bildungsgang Berufsoberschule).

Übrigens: unsere BTA- und CTA-Ausbildung sind zertifiziert, was die Anerkennung von Ausbildungsleistungen an Hochschulen erheblich erleichtert. In der Regel werden – je nach Studiengang – zahlreiche Praktika anerkannt

Wie und ab wann kann ich mich für die Berufsausbildung an der Schule anmelden?

Bewerbungen sind ab Mitte Februar möglich. Wenn du gerade die zehnte Klasse einer Berliner Schule besuchst, benutze das elektronische Anmelde- und Leitsystem (EALS) mit dem Anmelde- und Leitbogen. Verantwortlich für die Datenerfassung/Erstellung des Anmelde- und Leitbogens sind die abgebenden Schulen. Informationen dazu erhältst du unter www.eals-Berlin.de

Wenn du keine Berliner Schule besuchst, wende dich bitte an die Jugendberufsagentur und lasse dich dort im EALS-System erfassen.
Für das Schuljahr 2021/22 schicke bitte deine Bewerbung zusätzlich zur Eintragung ins EALS- System bis zum 31. Mai 2021 an unsere Schule. Später eingehende Bewerbungen werden nur noch unter Vorbehalt entgegengenommen.

Werden automatisch alle Bewerber:innen in die Berufsfachschule aufgenommen?

In den letzten Jahren haben wir jeweils 100 neue Schüler:innen in die Grundstufe der dreijährigen Berufsfachschule aufgenommen. In der Regel können wir allen Bewerber:innen einen Patz anbieten.
Sollte dennoch die Bewerberzahl zu groß sein, werden wir die Noten des letzten Halbjahreszeugnis zur Auswahl heranziehen. Coronabedingt gibt es in diesem Jahr 2021 keinen Aufnahmetest.

Was unterscheidet die vollschulische Ausbildung von der Ausbildung im dualen System?

Der Abschluss der schulischen Ausbildung ist der dualen Ausbildung (Ausbildung im Betrieb mit Berufsschule) gleichwertig. Die Ausbildung an unserer Schule zur/zum TA unterscheidet sich inhaltlich nicht stark von der Laboranten-Ausbildung, die man in der dualen Ausbildung machen kann. Dort dauert die Ausbildung regulär 3,5 Jahre, unter bestimmten Voraussetzungen 3 Jahre.

In der dualen Ausbildung wird man im Betrieb ausgebildet und kommt einmal oder zweimal pro Woche zur Berufsschule. Beide Abschlüsse, TA und Laborant:in, sind weitgehend gleichwertig.

Wann beginnt die Ausbildung an der Lise-Meitner-Schule?

Der Beginn der Ausbildung ist jeweils zum Anfang des neuen Schuljahres, nach den Berliner Sommerferien.

Wie viele Urlaubstage hat man während der Ausbildung?

Die Ausbildungszeit ist mit dem Schuljahr des Landes Berlins gekoppelt. Unsere Auszubildenden haben also die normalen Schulferien.

Kostet die Ausbildung Geld?

Nein, ein Schulgeld wird nicht erhoben. Es gelten die aus der Mittelstufe bekannten Regeln. Pro Schuljahr sind maximal 100 € für die Anschaffung von Lernmitteln einzuplanen. Bei einem Anspruch auf Lernmittelbefreiung stellen wir als Schule die Bücher leihweise zur Verfügung.

Wie hoch ist der Anteil der Praktika am Unterricht?

Der Anteil des Praxisunterrichts ist sehr hoch und ist eng an den Theorieunterricht gekoppelt. Ersichtlich wird das, wenn man sich die Stundentafeln anschaut: https://www.osz-lise-meitner.eu/wp-content/uploads/2020/05/stundentafeln_bfs-ta_ab_schuljahr_2017-18.pdf

Muss ich ein Betriebspraktikum zusätzlich zur Ausbildung absolvieren?

Ja, in allen drei Fachrichtungen muss man vor Beginn des letzten Ausbildungsjahres ein 6-wöchiges Betriebspraktikum absolvieren. Wenn du dazu nähere Fragen hast, beantworten wir das gerne in einem persönlichen Gespräch.

Was können Gründe sein, eine Ausbildung am OSZ Lise Meitner zu machen?

Der wichtigste Grund ist sicher das Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Lust auf die praktische Arbeit im Labor. Nach der Ausbildung hat man viele Möglichkeiten, man kann entweder im Beruf arbeiten, ein naturwissenschaftliches Fach studieren oder ein Erasmus-Praktikum in einem europäischen Labor absolvieren. Man kann also die Ausbildung auch als ein Sprungbrett in die Wissenschaft nutzen.

Ich bin nicht sicher, welche Fachrichtung mir am besten gefällt. Kann ich während der Ausbildung noch die Fachrichtung wechseln?

In der dreijährigen Ausbildung muss man sich zu Beginn der Ausbildung vorläufig für eine Fachrichtung entscheiden. Die endgültige Wahl trifft man im Laufe des 2. Halbjahres der Ausbildung. Im ersten Jahr der Ausbildung, der Grundstufe, unterscheidet sich der Stundenplan der drei Fachrichtungen nicht. Du hast Biologie, Chemie und Physik in Theorie und Praxis gleichwertig nebeneinander. Schwerpunkt ist die Laboratoriumstechnik.

Im zweiten und dritten Jahr Deiner Berufsausbildung besuchst Du die Fachstufe, je nach Deiner Wahl in der Fachrichtung Biologie, Chemie, oder Physik.

Wie groß sind die Klassen- bzw. Kursstärken in den Ausbildungsklassen?

Die maximale Klassenstärke liegt in der Regel bei 24 Schüler:innen. Für die Praxiskurse werden die Klassen jedoch geteilt, so dass es maximal 12 Personen pro Praktikumsgruppe sind.

Wie ist die digitale Ausstattung der Schule?

Die Schule ist seit dem Umzug in den Neubau im Herbst 2019 kreidefrei. In allen Unterrichtsräumen gibt es digitale Tafeln oder interaktive Whiteboards. Für den Unterricht stehen Laptops zur Verfügung, zusätzlich gibt es 65 iPads, die im Unterricht eingesetzt werden können. Alle Schülerinnen und Schüler bekommen einen E-Mail-Account über die Schule und sind an das schuleigene Lernmanagement-System IServ angebunden.

Wie sind die Labore der Schule eingerichtet?

Die Lise-Meitner-Schule hat im Herbst 2019 einen Neubau bezogen, somit entspricht die moderne Ausstattung der Labore dem neuesten Stand. Den besten Eindruck bekommt man, wenn man einen virtuellen Rundgang durch die Schullabore unternimmt.

Stimmt es, dass der Abschluss der TA-Ausbildung im dreijährigen Zweig den Erwerb der Fachhochschulreife mit einschließt?

Ja, mit der Abschlussprüfung erwirbst du in der Regel auch gleichzeitig die Fachhochschulreife und kannst damit an jeder Hochschule studieren. Wenn du dann noch die allgemeine Hochschulreife erwerben möchtest, kannst du das durch ein weiteres Jahr in der Berufsoberschule erreichen. Dieses Schuljahr besteht dann allerdings aus rein theoretischen Fächern und entspricht dem Unterricht an einem Gymnasium.

Welche besonderen Projekte gibt es im Rahmen der Ausbildung an der Lise-Meitner-Schule?

Das wichtigste Projekt ist sicher das Mobilitätsprojekt im Programm Erasmus+. Es bietet unseren Schüler:innen die Möglichkeit, drei bis vier Monate in einem Labor in Europa zu arbeiten. Das Praktikum muss bis 12 Monate nach Abschluss der Ausbildung absolviert werden. Es sind mehrere Aufenthalte innerhalb des Zeitraumes möglich.

Darüber hinaus ist an der Schule das Schülerforschungszentrum Berlin e. V. (SFZ) angesiedelt. Wir nehmen an internationalen Wettbewerben teil, es gibt eine Schreibwerkstatt, eine Klima-AG, die AG für Vielfalt und gegen Diskriminierung. Wer will, kann das Imkern in unserer Bienen AG erlernen.

Wie sehen die Berufsbilder für technische Assistentinnen und Assistenten aus?

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(Ab Februar 2022)

Wir freuen uns über Euer Interesse an unserer Schule.
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